Links am 30. September 2016

Hier gibt es wieder lesenswerte Links, die ich beachtenswert finde.

Mein Februar

Mein Februar in Zahlen:

  • Eierkartonseröffnete Blogs: 1 (ja, dieser hier)
  • Artikel veröffentlicht: 9
  • Gesamtanzahl der veröffentlichten Wörter: 1769
  • durchschnittliche Wortanzahl: 196,56 (für den März sind mehr Wörter pro Beitrag geplant)
  • Kilogramm abgenommen: 7 (gerade stagniert das Gewicht etwas)
  • Bohnen gegessen (in Dosen): ca. 70
  • verspeiste Eier: ca. 200

Was mich diesen Monat am meisten beschäftigt hat:

dieser Blog: Da mir die Idee eines deutschen Self-Improvement-Blogs schon länger vorschwebte und ich seit Weihnachten in 5 Wochen 5 Kilo abnahm nahm ich das zum Anlass das Blog hier zu eröffnen. Ohne Masterplan, ohne Storyline, ohne Gedanken, wie die ersten 10 Beiträge aussehen könnten. Einfach loslegen. Die technische Einrichtung dieses Blogs war mir wichtig. Hier ein Schräubchen drehen, da ein Rädchen einstellen, bis das Ergebnis für mich passte. Allerdings habe ich mehr unter der Motorhaube gewerkelt und dabei das Design außen vor gelassen. Die ersten Beiträge erschienen, doch die Schreiber-Qualitäten sind meiner Meinung nach noch ausbaufähig.Schreiben ist halt ein Handwerk, das gelernt werden muss.

Ernährung: Bohnen und Eier sind zwar eine sehr einseitige Ernährung, aber das Ergebnis motiviert mich jeden Morgen aufs Neue. Interessanterweise habe ich für meine Samstage (Cheatdays) kaum noch Ideen, was ich gerne essen wollte. Ich habe halt Kuchen und Eis gekauft, was ich fast schon lustlos aß.

Krankheit: Im Moment (letzte Februarwoche) habe ich eine schwere Bronchitis und kann nicht so, wie ich gerne wollte. Ich esse Sachen, die für Samstag vorgesehen waren aus Langeweile. Die Waage quittiert das natürlich.

InspirationDer englischsprachige Youtuber Evan Carmichael hat in seinem Interview mit Frederick Munawa ein paar für mich wichtige Sätze gesagt: zum einen sagte er, dass seine ersten 700 Videos schlecht waren und er sie nicht ansehen konnte. Er machte trotzdem weiter und wurde besser. Weiterhin sagte er, dass ihm aufgefallen war, dass viele Leute anfangen und aufhören, weil sie nicht sofort 1.000.000 Fans haben. Ein Ziel zu haben ist wichtig, doch es geht mehr um den Weg (Journey) dorthin. Auch fand ich inspirierend, als es um sein Stehpult ging, dass er sagte, dass er nicht gleich ein Pult kaufte, sondern mit einem Bücherregal auf einem Tisch anfing und es nicht darum ginge, auf die perfekte Umgebung zu warten, sondern einfach loszulegen. Nicht auf nächste Woche warten um eine Kamera zu kaufen, um Youtuber zu werden, sondern die Kamera vom Smartphone nutzen. Wie gesagt, einfach loslegen. Ich fand das Video sehr gut, da ich auch mit den Gedanken gespielt habe, das Blog hier einzustampfen, bevor es richtig losgeht. Ich denke, er hat recht, dass es um den Prozess geht und man vielleicht erstmal den Weg gehen sollte, auch wenn die Umstände nicht perfekt sind. Hier das ganze Video:

 

Ausblick auf März: Neben meiner Slow-Carb-Diät, die ich weiter mache, will ich HIIT eine Cance geben. HIIT bedeutet übersetzt hochintensives Intervalltraining. Hier im Blog möchte ich 2 längere Beiträge veröffentlichen. In den Sozialen Medien will ich mich auch stärker einbringen. Mal schauen, was draus wird.

Slowcarb – Wie ich in 8 Wochen 10 Kilo verlor

Heute beim Wiegen zeigte die Waage 10 Kilogramm weniger als noch vor 8 Wochen an. 113,8 um genau zu sein. Wie schaffte ich das? Mit Slowcarb natürlich! Erstaunlicherweise ist mir meine Motivation nicht abhanden gekommen. Zum Frühstück und zum Abendbrot gebratene Bohnen, Zwischendurch ein paar Eier, etwas Gemüse wie Möhren, Tomaten oder Salatgurken zum Snacken, so schaut mein täglicher Ernährungsplan aus. Es gab einige wenige Tage, wo mit mir außerplanmäßig „die Pferde durchgegangen sind“ und ich auch unter der Woche Kuchen aß aber das hielt sich in Grenzen. Da schon einige neugierige Besucher auf den Blog hier gekommen sind, will ich das Geheimnis meines Erfolgs lüften.

greenbeansgeschnitten

Was sind die wesentlichen Bestandteile der Slowcarb-Diät und wie funktioniert sie?

  1. keine Kohlehydrate – kein Brot, Reis, Müsli, keine Nudeln, Kartoffeln, nichts paniertes, auch keine Vollkornprodukte
  2. Keine Kalorien über Getränke aufnehmen. Cola, Limo, Saft, mit Zucker oder Honig gesüßter Tee enthalten viele Kohlehdrate, die euch beim Abnehmen im Weg stehen.
  3. Immer wieder die gleichen Mahlzeiten essen – bei mir haben sich gebratene Bohnen als Hauptmahlzeit und die oben beschriebenen Eier und Gemüsesorten bewährt. Fettarme Proteine, wie magerer Fisch oder mageres Fleisch (vom Huhn, Rind oder Schwein), Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen und verschiedene Gemüsearten sind die Möglichkeiten
  4. Kein Obst – Obst enthält viel Fruchtzucker, der auch nicht viel besser als Industriezucker ist
  5. An einem Tag die Woche ist Cheatday angesagt, doch was bedeutet das? Schlemmen, was und soviel ihr wollt, so einfach ist das. Der Grundumsatz fällt mit der Zeit ab und durch das übermäßige Essen ihr den Körper aus und er steigt wieder an, was in der darauffolgenden Zeit mehr Kalorien verbrennt. 2 Tage nach dem Cheatday ist das Gewicht wieder auf dem „vor-Cheatday-Niveau“

Natürlich gibt es auch die „Kohlehydrate-liefert-schnelle-Energie-Verfechter“ und jemand anderes erzählt was von ausgewogener Ernährung mit Obst, aber seien wir ehrlich: was hat bei euch dauerhaft funktioniert? Wenn ihr es mit den üblichen Methoden geschafft hättet, schlank zu werden und zu bleiben, dann würdet ihr hier nicht lesen, oder? Es kostet auch Willenskraft, die Diät durchzuhalten, aber im Vergleich zu der berüchtigten Kohlsuppe oder früheren Salatorgien, wo ich ständig Hunger hatte ist die Slowcarb-Diät ein Kinderspiel. Wenn ihr mehr über die Slowcarb-Diät wissen wollt, dann ist das Buch „Der 4 Stunden Körper“ von Timothy Ferriss die beste Empfehlung.

Mein Ernährungsplan bei der Slow-Carb-Diät

gebratene BohnenVon Sonntag bis Freitag habe ich einen Ernährungsplan, an dem ich mich strikt halte. Nach dem Aufstehen gibt es eine dreiviertle Dose Bohnen, die ich brate, zum Frühstück und Mittag auf der Arbeit je 2 gekochte Eier und magere Putenbrust öder ähnliches. Abends gibt es wieder Bohnen. Da ich oft esse ich um 17:00 Uhr und und später am Abend nochmal. Zwischendurch gibt es Tomaten oder Möhren.

Hunger leiden muss ich mit dieser Ernährung nicht und wenn ich doch Appetit auf etwas habe, hebe ich mir das bis zum Samstag auf.

Die ersten 5 Kilo abgenommen

Vor Weihnachten habe ich mir das Buch der „Der 4 Stunden Körper“ von Timothy Ferriss gekauft. Während andere Diäten nur kurzweiligen Erfolg haben, hatten mich viele Berichte über dauerhafte Abnahme überzeugt. Ich habe von viel Sport über Fasten bis hin zur Kohlsuppe fast alles probiert. Mittlerweile mache ich nur alle paar Tage etwas Muskeltraining und nehme trotzdem ab.

Das 4 Stunden Körper Buch von Timothy Ferriss
4 Stunden Körper Buch

Das Buch habe ich noch nicht durch. Bisher habe ich nur die Kapitel zur Gewichtsreduktion gelesen. Aber was darin beschrieben wird, ist für mich schlüssig. Es wird empfohlen, auf Kohlehydrate zu verzichten, keine Kalorien zu trinken und immer wieder das gleiche zu essen. Ich  habe gebratene Bohnen und Eier für mich endeckt. Gehungert habe ich bisher nicht, da Bohnen und Eier satt machen. Wenn ich Appetit auf etwas habe, dann notiere ich mir das und kaufe das am Freitag ein, um am Samstag, wie in dem Buch beschrieben richtig reinzuhauen. 3 sogenannte Cheatdays habe ich schon hinter mir. Eis, Pizza oder Spaghetti Carbonara schmecken doppelt so gut, wenn man nach einer harten Arbeitswoche an dem ersehnten Samstag zuschlagen kann.

Da ich bisher selten richtig gekocht habe habe ich mir vorgenommen Cheat-Samstag mindestens ein ordentliches Gericht zu Kochen. Letzen Samstag waren es die besagten Spaghetti Carbonara, die ich mit Speck, Weißwein, Sahne usw. zubereitete. Nachdem ich den Samstag gut schlemmte freute ich mich sogar auf meine gebratenen Bohnen am Sonntag. Die Ernährungsumstellung machte mir nur an den ersten drei Tagen Probleme, weil mein Magen anderes gewohnt war.

In dem Buch wird auch darauf eingegangen, dass man so viele Daten(Gewicht, Körperumfang, Körperfettanteil, usw.) wie möglich sammeln sollte, was ich etwas vernachlässigt habe. Bis auf die 5 Kilogramm, die ich abnahm habe ich keine meßbaren Daten. Ich werde mir demnächt eine Körperfettwage und ein Maßband zum Körperumfang messen zulegen.