Wie du mit den S.M.A.R.T. Goals erfolgreicher wirst

Navigation

Ich mag Erfolg. Wer mag den nicht? Erfolg ist das Erreichen von gesetzten Zielen. Beim Setzen von Zielen sollte aber einiges beachtet werden, worauf ich in diesem Artikel eingehen werde.

Kurzfristige und langfristige Ziele

Ein langfristige Ziel von mir ist es, 40 Kilogramm abzunehmen. Das ist eine Menge Holz. Es hört sich auch schwer umsetzbar an. Das kann demotivierend wirken. Um das langfristige Ziel zu erreichen, teilte ich das Ziel in mehrere Kleine Ziele ein. 5-Kilo-Schritte sind zwar immer noch viel aber in 2 Monaten ist das mit der richtigen Ernährung und etwas Sport machbar. Diese kurzfristigen Ziele sollten täglich verfolgt werden. Langfristige nicht aus den Augen verloren werden. S.M.A.R.T. Goals sind dafür der ideale Werkzeugkasten mit denen man Ziele optimaler erreichen kann.

Wie die Ziele definiert sein sollten

  1. Specific (präzise): Sie so präzise wie möglich. “ fünf kg pro Monat abnehmen“ anstatt „nur abzunehmen.“
    • Das Ziel muss klar und konkret definiert werden
    • Reflektiere, warum du dir dieses Ziel gesetzt hast
    • Bestimme die Rahmenbedingungen. Die fünf W-Fragen sind hier hilfreich: Wer, Was, Wann, Wo und Warum
      • Als Beispiel soll es hier um mein Ziel Abnehmen gehen:
        • Wer? – Ich alleine
        • Was? – 40 kg Abnehmen
        • Wann? – Ein Zeitraum von einem Jahr ist realistisch
        • Wo? – ist für das Ziel Abnehmen nicht relevant, kann aber wenn es um einen Marathon geht sich auf eine Stadt, wo er stattfindet beziehen. (z.B. New York)
        • Warum? – Gesundheit und besseres Aussehen sind die Gründe
    • Finde heraus, was für Hilfsmittel du brauchst um dein Ziel zu erreichen
  2. Measurable (messbar): Es ist wichtig, die Frage „habe ich mein Ziel erreicht?“ beantworten zu können. Ob man mehr aus dem Leben herausgeholt hat (und vor allem, ob es genug ist) lässt sich schwer sagen. 20 Kniebeuge täglich oder meine 40kg abnehmen sind klar definiert und messbar.
    • Überwache deinen Prozess: – mach dir eine Tabelle, in der du du Buch über die Zwischenergebnisse führst. Eine Art Tagebuch ist je nach Zweck auch ganz gut
    • Überwache deinen Prozess, indem du auch ein Lieblingskleidungsstück, das dir nicht mehr passt nimmst. Wenn es dir wieder passt ist das Ziel erreicht. Allerdings ist es bei dieser Methode schwierig, Zwischenziele zu setzen und zu kontrollieren
  3. Attainable (erreichbar): Wenn ein Ziel nicht erreichbar ist, fällt es schwer, Motivation dafür aufzubringen, es zu erzielen. Möglich ist jeden Nachmittag zehn Minuten meditieren, fast unmöglich sind 200 Liegestütze
    • beurteile deine Grenzen: – hier geht es darum, abzuschätzen, ob das Ziel erreichbar ist
  4. Relevant: Irgendetwas wahllos als Ziel ausgewählt bringt keine Punkte, wenn es nicht zum Erreichen des Hauptziel dient. Am Samstag die Wohnung putzen bringt euch dem Hauptziel (abnehmen) kaum näher, auch wenn dies für den Haushalt nötig ist.
    • Überlege dir, was deine Wünsche sind. Warum sind das deine Wünsche? Wenn du darauf keine zufriedenstellende Antwort findest wirst du wohl keine langfristige Motivation für dein Ziel aufbringen können.
    • Frage dich, wie deine Ziele mit deinem sonstigen Lebensstil und deinen anderen Zielen vereinbar sind. Studieren und gleichzeitig ein Business gründen wird schwer zu schaffen sein.
  5. Timely (terminiert): Du musst die gewählte Aufgabe in einer definierten Zeitspanne erledigen. Als Beispiel, sind 49 Tage lang täglich etwas für das Ziel zu tun, ein guter Plan.
    • Setze einen Zeitrahmen in dem du dein Ziel erreichen willst
    • Setze Zwischenziele. Größere Vorhaben(wie meine 40kg abnehmen) brauchen Zeit und Ziele Etappenweise erreicht halten die Motivation am Laufen.
    • Verliere aber weder das kurzfristige, noch das langfritiger Ziel aus den Augen
Goal
Goal

Den Ist-Stand feststellen

Jeden Abend vorm schlafengehen, am Ende der Woche und am Monatsletzten blicke ich zurück und klopfe den jeweiligen Zeitraum nach einigen Punkten ab: Habe ich meine gesetzten Zwischenziele erreicht oder etwas dafür getan? Habe ich mich gut ernährt?, Habe ich Sport gemacht? Wie ist es allgemein gelaufen?, Bin ich mit den Menschen, mit denen ich zu tun hatte klar gekommen? Was ist allgemein nicht so gut gelaufen? Diese Fragen stelle ich mir und bin dabei ehrlich. Sich in dieser Situation etwas vorzumachen, bringt wenig.

Ziele und Pläne setzen

Nach dem Abklopfen gehe ich über zum Ziele setzen und Pläne schmieden. Was habe ich in den nächsten Tagen zu tun? Was steht neben den täglichen Aufgaben um mein Ziel zu erreichen, an? Muss ich ich aufs Amt? Gibt es wichtigen Papierkram, muss ich einkaufen? Sind meine täglichen Aufgaben noch dem Ziel dienlich? Und so weiter. Danach sortiere ich das ganze nach Prioritäten und voilá – ich habe einen Plan für die nächsten Tage.

Rückschläge einplanen

Viel zu oft verläuft nicht alles nach Plan. Die Ziele sind gesetzt. Zum Beispiel 1 KG pro Woche abnehmen. Bessere Ernährung und Sport werden täglich beherzigt. Dann kommen unvorhergesehene Ereignisse, wie Krankheit oder man muss länger arbeiten, wo man nicht trainieren kann und schnell wieder zunimmt. Diese Rückschläge darf man sich nicht zu Herzen nehmen und aufgeben. Klar, das Ziel wurde nicht erreicht. Doch mit der gewonnenen Erfahrung und dem Wissen, dass man eine Routine entwickeln und auch durchhalten kann, fällt der nächste Anlauf viel leichter.

Fazit

Um erfolgreich zu werden müssen Ziele passend gesetzt werden. Diese dann zu verfolgen ist dann wesentlich aussichtsvoller.

 

Autor: Jan Hacke

Just a guy with a blog

Kommentar verfassen