Links am 8. August

Gestern war ich im Gym wieder auf dem Rad und habe dort ein paar lesenswerte Artikel zusammengesucht:

Wie du dein Training mit Fitocracy auf ein neues Level hebst

Ein wichtiges Element beim Trainieren ist das Dokumentieren. Man sieht Fortschritte. Man kann Fehlerquellen entdecken, wenn es mal nicht läuft. Wenn etwas gut funktioniert ist es ein enormer Vorteil, wenn man nach Wochen noch weiß was es war. Wir alle sind vergesslich. Ein Trainingstagebuch ist es nicht.

Die einfache Papierform ist die klassische Methode. Einen Zettel, Ordner oder ein Notizbuch beim Trainieren mitzuführen hat sich bewährt. Nun. Pferdekutschen haben sich auch bewährt. Bis das Automobil kam. Das Auto war das Upgrade für die menschliche Fortbewegung. Das Upgrade für dein Training ist Fitocracy*, was ich hier vorstellen will.

Wenn aus Sport machen ein Social Game wird

Die Grundfunktion von Fitocracy ist ist das Loggen von Workouts. Das klingt jetzt nicht sehr revolutionär. Das neue Level bei diesem Netzwerk ist im sprichwörtlichen Sinne der Level-Up. Für jede einzelne Übung bekommt man Punkte. Für 20 Liegestütz bekommt man beispielsweise 50 Punkte. Einfach Anzahl der Wiederholungen und das Gewicht eingeben und schon regnet es Punkte. Wenn mann eine bestimmte Punktzahl erreicht steigt man ein Level auf. Man bekommt auch „achievement Badges“, für bestimmte Aktivitäten.

Hello There Badge
Hello There Badge

Die „Hello there badge“ bekommt man, wenn man 10 Kommentare abgegeben hat oder die P.Fitty badge für 50 erhaltene Props. Props sind eigentlich Likes und die bekommt man von den anderen Fitocracy-Usern, die dein Workout oder deinen Kommentar gut finden. Mit den Usern kann man in Gruppen wie Healthy Eating, You are your own Gym oder The right Mindset in Kontakt treten oder ihnen einfach folgen. Viele folgen auch zurück.

Fred from Fitocracy
Fred from Fitocracy

Die Übungen zum Tracken kann man sich aus einem Katalog zusammensuchen. Die Suche funktioniert optimal. Der Katalog ist mit verfügbaren Übungen gut gefüllt. Nachdem man sein Workout beendet hat erscheint FRED, der Exercise Droid von Fitocracy und vergibt die Punkte. Die Workouts kann man auch als wiederkehrende Routinen speichern.

Apps für Fitocracy

Es gibt Apps für Android und das iPhone. Die Android-App habe ich installiert und ich führe jetzt das Smartphone immer beim Training mit. Kinderleicht lassen sich die Daten eingeben. Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du wiederkehrende Routinen hast und sie einmalig in dein Fitocracy einpflegen willst, mach es zu hause. Du bist besser vorbereitet und musst nicht in der Workout-Datenbank nach den Übingen suchen. Die Anzahl der Wiederholungen und die Gewichte kannst du vor Ort immer ändern.

Fitocracy lässt sich auch mit anderen Netzwerken verbinden. Das bedeutet, wenn ich zum Beispiel mit Runkeeper nordic walken gehe, werden die Daten des Workouts automatisch an Fitocracy gesendet. Man geht dann nochmal auf die Fitocracy-Seite und kann noch eingeben in welchem Gelände(leichte Berge, Flache Ebene oder ähnliches) man gelaufen ist. Selbstverständlich kann man auch wie den Workouts, die man direkt bei Fitocracy eingibt, dazuschreiben, wie das Workout gelaufen ist.

Fazit

Die Mischung aus Sozialem Netzwerk, Trainingstagebuch und Game bringt enorme Motivation, beim Sport das Beste und mehr zu geben. Ich hatte mich vor Jahren bei dem Netzwerk angemeldet und mittlerweile mehr als 67.000 Punkte geholt. Fitocracy war und ist mir immer eine große Hilfe beim Durchhalten und mehr Geben gewesen. Mein Profil findest du hier, nachdem du dich angemeldet hast*.

Hinweis: Die Bilder bei diesn Beitrag verwende ich mit Genehmigung von Fitocracy. Ich bin nur ein begeisteter Nutzer von Fitocracy und bekomme kein Geld für diesen Beitrag hier. Nur die mit * gekennzeichneten Links sind Invite-Links. Wenn 10 Leute sich anmelden bekomme ich einen Monat lang einen Gold-Membership bei dem Netzwerk. Vielleicht schreibe ich darüber, wenn ich die Mitgliedschaft habe. 🙂

Das einzige Buch, das du über Hanteltraining lesen musst

Ein Buch, das ich immer wieder gern zur Hand nehme ist das Buch „perfektes Hanteltraining von Christoph Delp“ (erschienen im Pietsch Verlag Stuttgart).

Wer hat es geschrieben?

Christoph Delp (Jahrgang 1974, Diplom-Betriebswirt, Autor und Trainer für Fitness und Kampfsport) hat bereits viele Bücher zu verschiedenen Themen rund ums Training geschrieben.

Wer sollte es lesen?

  • Alle, die Hanteltrainining ernsthaft betreiben wollen, egal ob zu Hause oder im Fitnesscenter.
  • Jeder, der sich über Trainingspläne, sportgerechte Ernährung, Stretching und Trainingsabläufe informieren will.

Worum geht es in diesem Buch?

Beispielseite aus dem Buch perfektes Hanteltraining von Christoph Delp
Beispielseite aus dem Buch perfektes Hanteltraining von Christoph Delp

In dem Buch geht es um Hanteltraining. Anfangs werden Grundlagen wie Muskelgruppen, Ernährung oder Grundwissen zum Krafttraining vermittelt. Danach werden Hantelübungen für Einsteiger und Fortgeschrittene mit anschaulichen Bildern und guten Erklärungen aufgeführt. Im Teil „Die Trainingsstunde“ werden Dehnübungen und Trainingsinhalte näher gebracht. Das Kapitel „Die Trainingsplanung“ rundet das Buch mit Trainingsplänen ab.

Warum genau dieses Buch zu Thema Hanteltraining?

Damals als ich mir im Discounter ein paar Kurzhanteln gekauft habe, wusste ich nichts über das Trainieren, außer das man mit den Hanteln den Bizeps trainieren kann. Das Buch hat mir als Einsteiger anschaulich das Hanteltraining näher gebracht und mir alles mitgegeben, um richtig zu trainieren. Die Bilder sind selbsterklärend. Es wird auf mögliche Fehler bei den Übungen hingewiesen. Das Wissen, was in dem Buch von Christoph Delp vermittelt wird, ist für ambitionierte Anfänger und auch für Erfahrene geeignet. Die Aufbau des Buches ist gut strukturiert, sodass man gut trainieren kann. Es wird auf alle wichtigen Muskelgruppen im Körper eingegangen. Auch Stretching, Bauch und Beine werden in diesem Buch behandelt. Genau genommen ist es meiner Ansicht nach das einzige Buch, das man zum Hanteltraining benötigt.